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SPD-Außenpolitiker will Freilassung von Ojub Titijew

Archivmeldung vom 09.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
(Symbolbild)
(Symbolbild)

Bild: tokamuwi / pixelio.de

Anlässlich des Jahrestages der Verhaftung des tschetschenischen Menschenrechtlers und Memorial-Büroleiters Ojub Titijew hat der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Nils Schmid, den Strafprozess gegen Titijew wegen Drogenbesitzes als "reines Theater" bezeichnet.

"Das Verfahren ist aus meiner Sicht eine Farce, es ist ganz offenkundig politisch motiviert", sagte Schmid den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Mittwochsausgaben). Die Vorwürfe seien fabriziert und "das Marihuana wurde Ojub Titijew offensichtlich untergeschoben, um ihn aus dem Weg zu schaffen", so der SPD-Politiker weiter. "Ojub Titijew war eine unbequeme Stimme, die man zum Schweigen bringen wollte", so Schmid weiter. Der SPD-Bundestagsabgeordnete, der selbst einen Verhandlungstag als Prozessbeobachter verfolgt hat, verlangte ein schnelles Ende des Prozesses. "Ich fordere ein faires und rechtsstaatliches Verfahren. Und ein solches kann nach meinem Dafürhalten nur zu einem Freispruch und einer sofortigen Freilassung führen", sagte Schmid den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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