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NRW-Schulministerin: Bund muss mehr für Ganztag zahlen

Archivmeldung vom 25.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Yvonne Gebauer (2017)
Yvonne Gebauer (2017)

Foto: Magubosc
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

In den gerade begonnenen Verhandlungen über einen Ausbau der Ganztagsbetreuung an Grundschulen (OGS) fordert NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) deutlich mehr Bundesmittel. "Die zwei Milliarden für ganz Deutschland können nicht mehr als eine Anschubfinanzierung sein, die weitere Finanzierung ist bisher völlig ungeklärt", sagte Gebauer der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Mehr und qualitativ bessere Ganztagsangebote seien zwar erstrebenswert. "Aber einen bundesgesetzlich geregelten und bundesweit standardisierten Rechtsanspruch auf Ganztag, den dauerhaft allein die Länder und Kommunen zu finanzieren haben, kann es so nicht geben." Die Ministerin äußert sich damit erstmals zu den Gesprächen zwischen Bund und Ländern über den ab 2025 geltenden Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz, den die Große Koalition beschlossen hatte. NRW nimmt in den Verhandlungen eine koordinierende Rolle zwischen den Ländern und dem Bund ein.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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