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SPD-Vize will Extra-Urlaub für Beschäftige ohne Homeoffice-Option

Archivmeldung vom 20.11.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.11.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Serpil Midyatli (2017)
Serpil Midyatli (2017)

Foto: Respublica2030
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Serpil Midyatli will Beschäftigte mit freien Tagen entschädigen, wenn sie kein Homeoffice machen können. "Wer aufgrund des Charakters seiner Tätigkeit nicht von zu Hause arbeiten kann, sollte deshalb gesetzlich zwei bis fünf zusätzliche Flexi-Tage im Jahr erhalten", sagte Midyatli dem "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe.

Dabei handele es sich "de facto" um Urlaub. Sie werde sich dafür einsetzen, dass ihre Forderung Teil des Regierungsprogramms der SPD werde. Die "Flexi-Tage" sollten parallel zum Recht auf Homeoffice eingeführt werden. Ein Teil der Beschäftigten profitiere derzeit von einem Wegfall der Arbeitswege und könne so Beruf und Familie besser vereinbaren. Andere, etwa Erzieher oder Pflegekräfte, hätten diese Möglichkeit nicht. "Dadurch schaffen wir eine neue Ungleichheit." Wegen des Widerstands der Union hatte Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) den Plan zurückgestellt, ein Recht auf 24 Tage Homeoffice einzuführen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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