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Thomas Jung: Innenministerium betreibt Zahlenkosmetik

Archivmeldung vom 18.07.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.07.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Brandenburg, Thomas Jung. Bild: "obs/AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag/AfD-Fraktion / pixabay.com"
Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Brandenburg, Thomas Jung. Bild: "obs/AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag/AfD-Fraktion / pixabay.com"

Mit etwa 30 Millionen Euro beziffert der Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg (BBB), Robert Momberg, den Schaden von Baustellen-Diebstählen im vergangenen Jahr für die Unternehmen im Land Brandenburg.

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag, Thomas Jung, meint dazu: "Auch hier betreibt das rote Innenministerium wieder Zahlenkosmetik. Die Schadenssumme aus Baustellendiebstählen wird in der Brandenburger Polizeistatistik mit lediglich 2,8 Millionen Euro angegeben. Das bedeutet einen bedauerlichen Zuwachs von acht Prozent. Doch der tatsächliche Schaden für die Bauunternehmen liegt in Wirklichkeit weitaus höher. Denn für die Polizeistatistik wird nur der Wert des Diebesguts geschätzt, nicht aber der Schaden durch Ausfall oder steigende Versicherungsprämien mit eingerechnet. Ein billiger, für die Unternehmen und die Wirtschaft teurer und sinnloser Trick, der wieder einmal ein gravierendes sicherheitspolitisches Problem vor der Öffentlichkeit und der Opposition verstecken soll."

Quelle: AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag (ots)

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