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FDP: Verteidigungsminister zu Guttenberg müsse seinen Blick in die Truppe hinein und nicht in erster Linie nach Washington richten

Archivmeldung vom 29.10.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.10.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

FDP-Verteidigungsexpertin Elke Hoff erwartet sich vom neuen Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), dass er "seinen Blick in die Bundeswehr hinein und nicht in erster Linie nach Washington richtet".

Mit dem Koalitionsziel der Wehrpflicht-Reduzierung auf nur noch sechs Monate gebe es für die Truppe und ihre politische Führung "so viel Druck im System, dass sich der Minister viel einfallen lassen muss, um seinen Anforderungen gerecht zu werden", betonte die Liberale in einem Gespräch mit der "Leipziger Volkszeitung".

"Dabei wird es ein großer Vorteil sein, dass nach Franz Josef Jung als Mann der konservativen Strukturen nun einer an der Spitze des Verteidigungsministeriums steht, dessen Vorteile der klare Verstand, die präzise Art und die bewiesene Beharrlichkeit sind, auch bei unangenehmen Dingen zu stehen", betonte die Liberale. Zu Guttenbergs Erfolgsmaßstab sei, so betonte Hoff, "dass die Bundeswehr zukunftsfähig wird, für den eigenen Nachwuchs sorgen kann und sich als attraktiver Arbeitgeber beweist".

Quelle: Leipziger Volkszeitung

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