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Piratenpartei: S21 gefährdet zukunftsfähigen Bahnbetrieb in Stuttgart

Archivmeldung vom 19.06.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.06.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Stuttgart 21: Milliarden von Gelder der Bürger werden zum Nutzen einiger weniger Umverteilt... (Symbolbild)
Stuttgart 21: Milliarden von Gelder der Bürger werden zum Nutzen einiger weniger Umverteilt... (Symbolbild)

Bild: Screenshot Youtupe Video: "Stuttgart 21 Baufortschritt - 30 Jahre nach der ersten Idee| 29.08.18 | #S21 #stuttgart21 " / Eigenes Werk

Schon deutlich vor der Volksabstimmung über S21 haben die Kritiker des Projektes darauf hingewiesen, dass ein Taktfahrplan mit den geplanten acht Gleisen nicht umsetzbar ist. Diese Bedenken wurden von den Verantwortlichen weggewischt. Nun stellt sich einmal mehr heraus, dass die Kritiker recht hatten - wie bei vielen anderen Punkten auch - der Deutschlandtakt kann wohl nicht umgesetzt werden. [1] [2]

Die Piratenpartei fordert dringlich das Projekt umzuwidmen und einen belastbareren überirdischen Bahnhof zu realisieren, mit entsprechend größeren Kapazitäten um die Fahrzeiten und Verbindungen zu verbessern.

"Schon jahrelang kritisieren wir und viele andere auch, dass die Kapazität des neuen Bahnhofs nicht ausreichen wird. Bahn und Land haben das immer dementiert. Jetzt ist es für jeden offensichtlich geworden, dass wir angelogen worden sind. Man führt uns an der Nase herum und riskiert dabei, den Zugverkehr zu ruinieren", kommentiert Michael Knödler, Regionalrat. "Der Zugverkehr ist elementarer Bestandteil der Verkehrswende und eines effektiven Klimaschutz. Kein Verkehrsmittel ist so effizient, auch auf der Langstrecke, wie die Bahn. Solch ein wahnwitziges Projekt wie Stuttgart 21 darf das nicht gefährden. Es ist fahrlässig, S21 in der geplanten Form weiter zu verfolgen!"

[1] http://ots.de/24iZ71

[2] https://www.presseportal.de/pm/76876/4163109

Quelle: Piratenpartei Deutschland (ots)

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