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SPD und Grüne fordern Luftsteuer auf Flugtickets

Archivmeldung vom 12.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Klimawandel und CO2 in der korrigierten Fassung von 2003 (Symbolbild)
Klimawandel und CO2 in der korrigierten Fassung von 2003 (Symbolbild)

Bild: IIPC /EGB03 / Eigenes Werk

Politiker von SPD und Grünen sprechen sich für die Einführung einer Ökosteuer auf Flugtickets nach französischem Vorbild aus.

"Fliegen ist oft viel billiger als Bahn fahren. Das ist ökologischer und ökonomischer Unsinn. Es ist richtig, wenn Flugreisen teurer werden und die Einnahmen in die Bahn gesteckt werden. Deutschland sollte Frankreich folgen", sagte der umweltpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Träger, dem Nachrichtenmagazin Focus. Auch aus der Opposition gibt es Forderungen, Flugreisen stärker zu besteuern. Der tourismuspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Markus Tressel, kritisierte, dass Kerosin von der Energiesteuer ausgenommen ist und auf internationale Flüge keine Mehrwertsteuer erhoben wird.

"Es wäre deshalb schon ein deutlicher Fortschritt, wenn diese steuerliche Ungleichbehandlung beendet würde", sagte Tressel dem Nachrichtenmagazin Focus. Die französische Regierung hatte am vergangenen Dienstag Pläne für eine neue Ökosteuer auf Flugtickets vorgestellt. Sie soll bis zu 18 Euro pro Flug betragen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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