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Sachsen-Anhalts CDU-Chef will "zeitnahe" Personalentscheidung

Archivmeldung vom 13.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Holger Stahlknecht (2018)
Holger Stahlknecht (2018)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der CDU-Landeschef in Sachsen-Anhalt, Holger Stahlknecht, hat eine schnelle Entscheidung bei der Neubesetzung des CDU-Parteivorsitzes gefordert. Man brauche "jetzt zeitnah eine Personalentscheidung. Das kann man nicht lange rausschieben", sagte Stahlknecht am Donnerstag im Deutschlandfunk.

Ein vorgezogener Parteitag sei für die Vorsitzendenwahl die "richtige Entscheidung". Dieser solle "noch vor der Sommerpause stattfinden", so der CDU-Politiker. Einen konkreten Kandidaten für den Parteivorsitz will der Innenminister von Sachsen-Anhalt aktuell noch nicht nennen. "Ich würde mich jetzt da nicht an dem frühen Morgen auf eine Personalie festlegen."

Die CDU brauche einen Vorsitzenden, "der wieder konservative Werte vertritt. Viele Menschen bauen ja auf diesen Werten auch ihr Leben, ihr Berufsleben auf, Familie", sagte der CDU-Politiker. Eine Aufweichung des Kooperationsverbots mit Linken und AfD lehnt der CDU-Landesvorsitzende nach eigenen Angaben ab. "Das Entscheidende ist für mich, dass wir Abstand halten von der AfD und auch von Linken", so Stahlknecht. "Abstand halten heißt für mich keine Koalition und auch keine Minderheitsregierung." Die Gesamtausrichtung der AfD und auch in Teilen der Linken entspreche "weder der DNA der CDU und auch nicht der Mehrheitsauffassung dieser bürgerlichen Mitte", so Stahlknecht.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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