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Kühnert dringt auf weitere Markteingriffe

Archivmeldung vom 09.09.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.09.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Kevin Kühnert (2019)
Kevin Kühnert (2019)

Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach der Einigung in der Ampel-Koalition auf eine Abschöpfung der Zufallsgewinne bringt SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert weitere Markteingriffe ins Spiel, etwa bei der Wasserversorgung und den Mieten. "Jetzt haben wir den Fuß in der Tür", sagte er dem "Spiegel".

Der Sozialdemokrat forderte, besonders Bereiche des Gemeinwohls vor den Gesetzen des Marktes und explodierenden Preisen zu schützen. "Nicht jeder muss eine Rolex besitzen, aber Strom und Wärme, Wasser, leistbarer Wohnraum, Gesundheitsversorgung und eine intakte Umwelt, das brauchen alle Menschen. Und deshalb ist zwischen Luxus- und Gemeinwohlgütern ein klarer politischer Strich zu ziehen, wenn wir unsere Verwundbarkeit mindern wollen", sagte Kühnert.

Die Krisen der vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass die Gesellschaft angreifbar sei, wo soziale Grundrechte der bloßen Verwertbarkeit preisgegeben würden. Es gelte nun, so Kühnert, die "fundamentalen Gerechtigkeitsfragen" zu beantworten. Kühnert drängte zudem auf die Einführung einer Gaspreisbremse. "Wir haben uns politisch zur Gaspreisbremse bekannt. Jetzt müssen wir eine rechtliche Möglichkeit dafür finden", sagte er. "Wir sind wild entschlossen, das zu schaffen." Die Koalition hatte zuletzt beschlossen, die Einführung einer solchen Bremse zunächst von einer Kommission prüfen zu lassen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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