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Felbinger: Pädagogische Reformen müssen jetzt schnell folgen

Archivmeldung vom 24.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Günther Felbinger (Juli 2012)
Günther Felbinger (Juli 2012)

Foto: Mdl felbinger
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

"Durch unsere politische Beharrlichkeit gibt es endlich Bewegung bei der Weiterentwicklung des bayerischen Gymnasiums", so der bildungspolitische Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion Günther Felbinger mit Blick auf die angekündigten Maßnahmen der CSU hinsichtlich einer Wahlfreiheit in der Mittelstufe, der Neukonzeption des Lehrplans und pädagogischer Reformen am Gymnasium.

"Allerdings dürfen diese Weichenstellungen jetzt nicht auf einige wenige Modellschulen beschränkt bleiben und auf die lange Bank geschoben werden, sondern alle Schülerinnen und Schüler haben ein Recht auf einen zeitgemäßen Unterricht", ergänzt der Bildungsexperte.

Felbinger unterstützt das Bestreben der CSU nach einer Wahlfreiheit zwischen G8 und G9, allerdings seien wichtige Fragen noch offen: "Ob Spaenle es wirklich ernst meint, wird sich insbesondere im Schulgesetz zeigen. Die Gretchenfrage wird lauten: Steht im Gesetz ein neunjähriger Bildungsgang oder nicht? - Einen weiteren 'Flexi-Jahr'-Murks können wir den Schulen beim besten Willen nicht zumuten."

Ändern müsse sich auch die Haltung der CSU, Schülerinnen und Schüler im G9 als "langsamer" und die im G8 als "leistungsfähiger" zu betrachten. Felbinger dazu: "Wir wollen, dass die Jugendlichen sich vorbehaltlos und aufgrund ihrer individuellen Lebensplanung für eine der beiden Laufbahnen entscheiden können."

Felbinger erinnert die Staatsregierung daran, dass die nun angekündigten Maßnahmen nicht zum Nulltarif zu haben seien. Die sogenannte demografische Rendite allein, also die Lehrerstellen, die aufgrund rückläufiger Schülerzahlen rechnerisch frei werden, seien nicht ausreichend. "Diese Stellen stehen schließlich allen Schularten zu. Sie werden beispielsweise an der Realschule immer noch zum Abbau großer Klassen benötigt und an den Grund- und Mittelschulen zur Sicherstellung mobiler Reserven", macht Felbinger klar.

Der Bildungsexperte verweist auch auf die vielen zusätzlichen Aufgaben, die die Schulen inzwischen übernehmen müssen: Ganztagsschulausbau, Inklusion oder individuelle Förderung. Felbingers Fazit: "Nüchtern gerechnet benötigen wir weiterhin zusätzliche Lehrerstellen im Schulsystem. Wir FREIE WÄHLER werden uns dafür in den anstehenden Haushaltsberatungen einsetzen."

Quelle: Freie Wähler Landtagsfraktion Bayern (ots)

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