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Geplante Anhebung der Pendlerpauschale auf 35 Cent für Inflationsausgleich zu gering

Archivmeldung vom 29.11.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.11.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Steuererklärung (Symbolbild)
Steuererklärung (Symbolbild)

Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Die für 2021 geplante Anhebung der Pendlerpauschale von 30 auf 35 Cent pro Kilometer reicht nicht aus, um die Inflationsverluste von Fernpendlern seit der letzten Erhöhung der Pauschale im Jahr 2004 auszugleichen. Das geht aus Berechnungen der FDP-Bundestagsfraktion auf der Grundlage von Daten des Statistischen Bundesamts hervor, die der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vorliegen.

Demnach müsste die Pendlerpauschale nicht auf 35, sondern auf 37 Cent angehoben werden. "Die seit Jahren unveränderte Pendlerpauschale bildet angesichts ständig steigender Kosten schon lange nicht mehr die tatsächlichen Belastungen der Bürger ab, die täglich zwischen Wohnung und Arbeit hin und her pendeln müssen", sagte der FDP-Politiker Markus Herbrand.

Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums würde die Anhebung der Pendlerpauschale von 30 auf 37 Cent den Fiskus jährlich knapp 1,8 Milliarden Euro kosten, wie aus der Antwort des Ministeriums auf eine schriftliche Frage Herbrands hervorgeht. Von der Erhöhung auf 37 Cent würden demnach 730.000 Bürger zusätzlich profitieren. In der Antwort auf eine frühere Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hatte das Ministerium die Kosten der Anhebung der Pendlerpauschale auf 35 Cent bereits im Jahr 2020, ein Jahr früher als geplant, mit 1,2 Milliarden Euro beziffert.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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