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CDU-Innenpolitiker bringt kontrollierte Cannabis-Freigabe ins Spiel

Archivmeldung vom 25.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Rufe werden immer lauter: Die CDU soll "Grüner" werden... (Symbolbild)
Rufe werden immer lauter: Die CDU soll "Grüner" werden... (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der CDU-Innenpolitiker Marian Wendt kann sich eine kontrollierte Freigabe von Cannabis vorstellen. "Man muss die gesellschaftlichen Realitäten anerkennen", sagte Wendt den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland".

Cannabis könne "für den Eigenbedarf freigegeben werden, natürlich bei kontrolliertem Anbau und kontrollierter Abgabe. Die frei werdenden Ressourcen in Polizei und Justiz sollten genutzt werden, um massiv gegen den illegalen Handel vorzugehen", so der CDU-Politiker weiter. Auch die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), war zuletzt von der strikten Haltung der Unionsparteien gegen Cannabis abgerückt: "Es gibt beim Thema Cannabis kein Schwarz oder Weiß, kein Entweder-oder", sagte Ludwig den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Sowohl diejenigen, "die weiter für ein hartes Durchgreifen" einträten, als auch die "Verfechter einer totalen Freigabe sollten erkennen", dass es nicht darum gehe, Recht zu behalten, "sondern um eine Antwort auf die Frage: Was hilft am Ende der Gesundheit?", so die CSU-Politikerin weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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