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Hans beklagt fehlendes Teamspiel in der CDU

Archivmeldung vom 12.11.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.11.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Tobias Hans (2017)
Tobias Hans (2017)

Foto: Harald Krichel
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im Machtkampf in der CDU hat der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans seine Partei zu mehr Teamarbeit aufgefordert. "Die CDU hat kein Führungsproblem. Das Problem ist das fehlende Teamspiel. Wir müssen also zusammenrücken und die Suche nach der scheinbar rettenden Lichtgestalt beenden", sagte Hans dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Die CDU dürfe nicht dieselben Fehler machen wie die SPD. Über die Kanzlerkandidatur werde die CDU im kommenden Jahr entscheiden. Auf dem Bundesparteitag in zwei Wochen sei kein Aufstand gegen Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer zu erwarten: "Ich sehe unter den Delegierten keine großen Gelüste zur Revolution. Es wird ein inhaltlich grundsätzlicher Parteitag. Das wird spannend genug."

Zu der von Ex-Unions-Fraktionschef Friedrich Merz angekündigten Rede sagte Hans: "Friedrich Merz wird seine Sicht der Dinge darlegen. Aber es ist keine Auseinandersetzung zwischen der Parteivorsitzenden und einem Delegierten." Wichtiger als Personalfragen sei es ohnehin, gut zu regieren und den Kurs der CDU wieder klar erkennbar zu machen: "In den letzten Jahren war bei mancher Debatte unser politischer Kompass nicht immer hinreichend kalibriert. Hier müssen wir ansetzen", sagte Hans. Personalquerelen seien hierbei hinderlich. Die Schwierigkeiten der CDU-Vorsitzenden Kramp-Karrenbauer stellte Hans al s erwartbare Entwicklung nach einem Wechsel an der Parteispitze dar: "Wir sind immer noch in einer Umbruchphase. Annegret Kramp-Karrenbauer hat die Abstimmung über den Parteivorsitz knapp gewonnen. Das lässt sich nicht binnen Wochen oder Monaten zusammenführen. Auch Angela Merkel war nicht vom ersten Tag an die unumstrittene Führungsfigur. Das braucht Zeit."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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