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Grünen-Politiker Beck nimmt Linksparteichef Riexinger in Schutz

Archivmeldung vom 11.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bernd Riexinger (2010) Bild: dielinkebw / wikipedia.org
Bernd Riexinger (2010) Bild: dielinkebw / wikipedia.org

Der Parlamentarische Geschäftsführer der grünen Bundestagsfraktion, Volker Beck, hat Linksparteichef Bernd Riexinger gegen Kritik wegen seines jüngsten Griechenland-Besuchs verteidigt. "Das ist sein gutes Recht", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung". "Und mir kommt die Aufregung etwas künstlich vor. Selbstverständlich darf Herr Riexinger nach Griechenland fahren und dort von seinen allgemeinen Grundfreiheiten Gebrauch machen."

Beck vermutet, die Kritik aus der schwarz-gelben Koalition diene dem Zweck, der Linken bei der nächsten Bundestagswahl über die Fünf-Prozent-Hürde zu helfen, um ein rot-grünes Bündnis dadurch zu erschweren.

Wagenknecht verteidigt Demo von Linkspartei-Chef in Athen

Die stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, hat Linksparteichef Bernd Riexinger gegen Kritik wegen seines jüngsten Griechenland-Besuchs verteidigt. "Die Kritik ist haltlos", sagte sie dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Wenn Riexinger in Athen gegen die Europapolitik der Kanzlerin demonstriert, dann vertritt er damit die Interessen der deutschen Steuerzahler ebenso wie die Interessen griechischer Arbeitnehmer und Rentner. Beide werden heute in Europa über den Tisch gezogen und zahlen für immer neue Bankenrettungsprogramme und die Absicherung der Millionenvermögen der Reichsten."

Linke verteidigt Griechenland-Besuch von Parteichef Riexinger

Die Linkspartei hat den Besuch ihres Bundesvorsitzenden Bernd Riexinger in Griechenland, der in der Regierungskoalition um Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für teils harsche Kritik gesorgt hatte, verteidigt. "Wer davon ausgeht, dass man als deutscher Politiker nur in Deutschland europäische Politik kritisieren darf, der hat Europa nicht verstanden", erklärte der Linken-Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn am Mittwoch in Berlin. Eine tatsächliche europäische Integration sei ohne eine "Europäisierung politischer Debatten" nicht denkbar, so Höhn weiter, der seinerseits Kanzlerin Merkel wegen ihrer Krisen-Politik kritisierte. "Merkel beherrscht die Krisen-Politik in Europa und spart mit Kürzungsprogrammen Griechenland und andere Länder immer weiter in die Rezession - und gefährdet damit den europäischen Zusammenhalt." Dies zu kritisieren sei nicht nur opportun, sondern "die Pflicht jedes überzeugten Europäers", betonte Höhn.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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