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Wilke: Sachsens Industriearchitektur erhalten

Archivmeldung vom 16.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Karin Wilke (2018)
Karin Wilke (2018)

Bild: AfD Deutschland

Der Industriearchitektur fehlt aus Sicht der Direktorin der Landesstelle für Museumswesen, Katja Margarethe Mieth, noch immer eine angemessene Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit: „Sachsen ist ein nicht nur an Schlössern, Burgen und Kirchen reiches Land“, sagte sie vor der Eröffnung einer Ausstellung im Landtag in Dresden. Die Bedeutung historischer Industriebauten werde noch immer unterschätzt. Diese seien prägend für Stadtbilder und die Identität der Menschen, berichten mehrere sächsische Medien.

Dazu erklärt die kulturpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Karin Wilke: „Recht hat sie mit dieser Aussage! Sachsen war zur Jahrhundertwende vor über 100 Jahren Deutschlands Vorreiter bei der industriell-technischen Revolution. Eisenbahn- und Textilmaschinenbau prägten das damalige Königreich auch architektonisch. Die Industriebauten der damaligen Zeit waren – anders als heute – Gebäude mit hohem, ästhetischen Anspruch. Erwähnt sei an dieser Stelle die alte Gießerei in Chemnitz – heute Industriemuseum, die Hartmannfabrik ebenda oder die Pianofabrik in Dresden. Abrisse, wie die der alten Dresdner Likörfabrik ‚Bramsch‘, müssen unterbunden werden! Die AfD-Fraktion fordert die Staatsregierung energisch auf, ihr Engagement ideell und finanziell für den Erhalt und die Sanierung alter Industriebauten deutlich zu verstärken!“

Quelle: AfD Deutschland

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