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Alice Weidel: Fachkräfte-Import ist kein Patentrezept

Archivmeldung vom 11.09.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.09.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Dr. Alice Weidel (2018)
Dr. Alice Weidel (2018)

Bild: AfD Deutschland

Zum Fachkräftemangel erklärt die Fraktionsvorsitzende und Mitglied des Bundesvorstandes, Alice Weidel: „Allen Behauptungen der Wirtschaftslobby zum Trotz ist die Anwerbung ausländischer Fachkräfte kein Wundermittel für die Lösung deutscher Arbeitsmarktprobleme. Für Führungskräfte und Hochqualifizierte ist Deutschland zwar immer noch attraktiv. Hohe Abgaben, das komplizierte Steuersystem und der wachsende Rückstand bei der digitalen Infrastruktur wirken dennoch abschreckend, wie unter anderem zuletzt eine Studie des Expat-Netzwerks ‚InterNations‘ ergab."

Weidel weiter: "Gerade für englischsprachige Top-Kräfte sind die USA nicht nur sprachlich, sondern auch finanziell schlicht interessanter. Selbst Spitzenleute tun sich bisweilen schwer, im Ausland Anschluss zu finden; für Geringqualifizierte sind die Integrationsprobleme oft unüberwindlich. Bevor die Politik daraus den üblichen Fehlschluss zieht, den Deutschen noch mehr ‚Willkommenskultur‘ zu verordnen, sollte sie sich darauf konzentrieren, die steuerlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen für wirtschaftlichen Erfolg zu verbessern.“

Quelle: AfD Deutschland

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