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Özdemir: Nächste Regierung muss Klimaschutzlücke schließen

Archivmeldung vom 12.10.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.10.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Cem Özdemir (2017)
Cem Özdemir (2017)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Grünen-Chef Cem Özdemir kündigt für die bevorstehenden Sondierungsgespräche mit Union und FDP harte Verhandlungen beim Thema Klimaschutz an: "Ganz vorne auf der To-Do-Liste der nächsten Regierung steht, die Klimaschutzlücke zu schließen", sagte Özdemir dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstag).

"Alles andere wäre eine internationale Blamage und ein verheerendes Signal." Der Grünen-Politiker reagierte damit auf einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung", wonach Deutschland sein selbstgestecktes Klimaziel deutlich zu verfehlen droht. Demnach könnten die CO2-Emissionen laut einem internen Papier des Bundesumweltministeriums bis 2020 lediglich um 31,7 Prozent sinken. Angestrebt ist jedoch eine Absenkung klimaschädlicher Emissionen um 40 Prozent.

"In den anstehenden Sondierungsgesprächen werden wir uns mit aller Kraft für den Klimaschutz und das Einhalten der Klimaziele einsetzen", sagte Özdemir. Der Grünen-Chef hob zudem die ökonomischen Chancen einer strengeren Klimapolitik hervor. "Wir wollen Klimaschutz als Innovationstreiber nutzen und im internationalen Wettbewerb vorangehen", sagte Özdemir und forderte Entgegenkommen vonseiten der Wirtschaft: "Dafür müssen alle Sektoren erheblich beitragen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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