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Teil-Lockdown in Berlin bis Januar denkbar - „Besondere Situation der hohen Inzidenzzahlen“

Archivmeldung vom 26.11.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.11.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Michael Müller (2018)
Michael Müller (2018)

Foto: Steffen Prößdorf
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Wegen der besonders hohen Zahlen der Corona-Fälle in Berlin könnte der Teil-Lockdown in der Hauptstadt länger dauern als von Bund und Ländern am Mittwoch vereinbart. Diese Meinung äußerte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller gegenüber dem „Tagesspiegel“.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" schreibt weiter: "„Bis zum Januar“, sagte er auf die entsprechende Frage, ob Berlin auch über den 20. Dezember hinaus an den Einschränkungen etwa für den Kultur- und Freizeitbereich sowie für Kneipen, Restaurants und Hotels festhalten wolle. Dabei betonte der Politiker:

„Wir haben hier die besondere Situation der hohen Inzidenzzahlen.“

Nach dpa-Informationen will der rot-rot-grüne Senat bei seiner Sondersitzung am Donnerstag über diese Option beraten. Ob die Verlängerung der Verlängerung des Teil-Lockdowns am Ende tatsächlich beschlossen wird, ist offen.

Teil-Lockdown bis mindestens 20. Dezember

Die Länderchefs und Kanzlerin Angela Merkel hatten am Mittwochabend beschlossen, den seit 2. November geltenden Teil-Lockdown bis mindestens 20. Dezember zu verlängern. Darüber hinaus gelten ab 1. Dezember verschärfte Kontaktbeschränkungen für private Treffen, wobei über die Weihnachtstage und Silvester Lockerungen geplant sind.

Bund und Länder einigten sich auch auf einen Hotspot-Wert: Ab einer Zahl von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sollen die Corona-Regeln demnach nochmals verschärft werden. Betroffen wäre neben gut 60 Landkreisen Berlin, wo dieser Wert am Mittwoch bei 218,4 lag. Zum Vergleich: Der kritische Schwellenwert bei dieser Inzidenz, den Bund und Länder mit Hilfe der Beschränkungen möglichst unterschreiten wollen, liegt bei 50.

Corona in Deutschland

In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) (laut Angaben von Donnerstag) mehr als 22.000 neue Corona-Infektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 983.588 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland registriert. Die Zahl der Todesopfer stieg bis Donnerstag um 389 auf 15.160.

Das Virus Sars-CoV-2 wurde erstmals Ende Dezember in China entdeckt und breitete sich innerhalb von wenigen Monaten über den Globus aus. Das Epizentrum der neuartigen Krankheit war die Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei. Am 11. März stufte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ausbruch der Infektion als Pandemie ein. "

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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