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Wowereit: Aufklären statt polarisieren

Archivmeldung vom 04.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Klaus Wowereit Bild: klaus-wowereit.de
Klaus Wowereit Bild: klaus-wowereit.de

Zu den Ergebnissen der Studie des „Exzellenzcluster Religion und Politik“ der Universität Münster und den Ergebnissen der Langzeitstudie „Deutsche Zustände“ der Universität Bielefeld erklärt der stellvertretende Parteivorsitzende, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit: Es ist die große Verantwortung und Aufgabe von Vertretern aus Politik und Medien aufzuklären und nicht zu polarisieren. Vorbehalte und Ängste entstehen in der Regel dort, wo Unsicherheit und Unkenntnis vorherrschen. Ängste sind der Nährboden für Abschottungs- und Ausgrenzungstendenzen und fördern Feindseligkeiten.

Um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu wahren, müssen wir uns dieser Ängste ernsthaft annehmen. Dafür benötigen wir auch einen stärkeren interreligiöser Austausch zwischen allen Religionsgruppen. Nur so lässt sich einem Klima der Intoleranz entgegensteuern.

Die Grundlage unseres Zusammenlebens bildet unser Grundgesetz. Auch die Frage der Religionsfreiheit ist in Artikel 4 klar und deutlich geregelt. Diese Religionsfreiheit gilt in Deutschland für alle Religionen. Deutschlands Gesellschaft ist vielfältig und multireligiös. Dies gilt es anzuerkennen, um eine Grundlage für einen offenen Diskurs zu schaffen.

Unser Land wird in der globalisierten Welt des 21.Jahrhunderts nur erfolgreich sein, wenn unsere Gesellschaft offen und tolerant ist. Grundlage dafür ist eine Kultur der Anerkennung und des gegenseitigen Respekts. Die Studien zeigen, dass wir noch einen weiten Weg zurückzulegen haben. Dieser Herausforderung müssen und werden wir uns stellen.

Quelle: SPD

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