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Rhein kritisiert Grünen-Blockade bei Bezahlkarten-Einführung

Archivmeldung vom 28.02.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.02.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bargeldverbot führt in der aktuellen Ordnung zur völligen Versklavung (Symbolbild)
Bargeldverbot führt in der aktuellen Ordnung zur völligen Versklavung (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Vor dem Bund-Länder-Gipfel zur Migrationspolitik in der kommenden Woche hat Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) aufgefordert, für eine schnelle Zustimmung seiner Koalition zur Anfang November vereinbarten Bezahlkarte zu sorgen.

"Diese Bezahlkartenblockade der Grünen ist ein Konjunkturprogramm für die AfD", sagte der aktuelle Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) dem "Tagesspiegel". 

"Wenn die Grünen nicht bereit sind, einer kleinen Änderung im Asylbewerberleistungsgesetz zuzustimmen und damit eine rechtssichere Einführung der Bezahlkarte zu ermöglichen, müssen SPD und FDP das mit der Union durchziehen." Das Thema dulde "keinen Aufschub mehr", da es weiterhin das Ziel sei, die Karte "ab dem Sommer" deutschlandweit einzuführen und das Ausschreibungsverfahren bereits laufe, so Rhein. "Die Begrenzung des Bargelds mit dieser Karte ist wichtig, weil Bargeld ein `Pull-Faktor` für manche Asylbewerber ist." Rhein nannte der Zeitung auch die weiteren Themen der Besprechung am kommenden Mittwoch. "Wir wollen zum Beispiel erfahren, was die Bundesregierung auf europäischer Ebene unternommen hat, damit Asylverfahren künftig in Drittstaaten durchgeführt werden können." 

Die Länderchefs wollten mit Scholz auch "darüber sprechen, welche Staaten zusätzlich als sichere Herkunftsländer ausgewiesen werden". Zudem wollten sie laut hessischem Regierungschef den Stand der versprochenen Rückführungsabkommen erfragen: "Der Kanzler hat angekündigt, Deutschland werde abgelehnte Asylbewerber `im großen Stil abschieben`. Entscheidend dafür ist, dass ihre Heimatländer sie auch wieder aufnehmen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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