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Maas kritisiert CSU wegen Sprachvorstoß

Archivmeldung vom 13.12.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Heiko Maas Bild: spd-saar.de
Heiko Maas Bild: spd-saar.de

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat die CSU wegen ihres Sprachvorstoßes heftig kritisiert. "Wer Ängste und Ressentiments der Menschen für rassistische Zwecke instrumentalisiert, stellt die Grundwerte unserer Demokratie in Frage", sagte der Sozialdemokrat der "Süddeutschen Zeitung" mit Blick auf den CSU-Parteitag in Nürnberg. In Deutschland müssten alle demokratischen Kräfte "eine klare Trennlinie ziehen zu denen, die menschenverachtende Vorurteile propagieren".

Der "völlig lebensferne Vorschlag der CSU, eine Sprachpolizei für deutsche Wohnzimmer einzuführen", sei deshalb "komplett überflüssig" gewesen. Ihm fehle dafür "jedes Verständnis", sagte Maas. "Deutschland ist und bleibt ein weltoffenes Land." Zuwanderung sei "Chance und Bereicherung". In der Debatte über Integration sei deshalb "mehr Offenheit und Toleranz" nötig.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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