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Studie: Letzte GroKo hat 80 Prozent der Vorhaben umgesetzt

Archivmeldung vom 24.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: CFalk / pixelio.de
Bild: CFalk / pixelio.de

In der vergangenen Legislaturperiode haben Union und SPD von 188 konkreten Vorhaben, die sie in ihrer Koalitionsvereinbarung festgeschrieben hatten, nahezu 80 Prozent ganz oder teilweise umgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, die nächste Woche veröffentlicht wird und über die der "Spiegel" vorab berichtet. Demnach wurden 120 Vorhaben vollständig verwirklicht und 28 immerhin zum Teil.

Damit lag die schwarz-rote Merkel-Gabriel-Regierung im historischen wie im internationalen Vergleich deutlich vorn: Die Bundesregierungen von 2002 bis 2013 setzten ihre Vorhaben im Schnitt nur zu etwa 60 Prozent um. Ähnlich hoch liegen die Erfüllungsquoten in anderen westlichen Demokratien.

Der aktuelle Wert steht im Gegensatz zur landläufigen Meinung: Nur 13 Prozent der Wahlberechtigten glauben laut der Bertelsmann-Studie, dass die Bundesregierung den größten Teil ihrer Versprechen auch hält. Die "vergleichsweise guten Werte", heißt es in der Studie, "hängen auch mit der Dauer und Zusammensetzung deutscher Koalitionsregierungen zusammen". Als Faustregel gelte: Je weniger Parteien beteiligt sind und je länger sie regieren, desto mehr Versprechen erfüllen sie.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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