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Union legt zu - Selbst SPD-Anhänger trauen ihrer Partei nicht viel zu

Archivmeldung vom 21.10.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.10.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Während die Koalitionsverhandlungen laufen, legt die Union in der Wählergunst zu. Im neuen stern-RTL-Wahltrend kommen CDU/CSU bei der Sonntagsfrage auf 35 Prozent. Das ist ein Prozentpunkt mehr als in der vergangenen Woche. Die FDP würden unverändert 16 Prozent der Befragten wählen. Die schwarz-gelbe Koalition verfügt also mit insgesamt 51 Prozent nach wie vor über die Mehrheit.

Nach wie vor 20 Prozent würden die SPD wählen, auch die Zustimmung zur Linkspartei ist mit 13 Prozent unverändert zur Vorwoche. Verlierer sind dagegen die Grünen, die einen Prozentpunkt einbüßen und damit auf  10 Prozent kommen. Für die sonstigen Parteien würden sich sechs Prozent der Wähler entscheiden.

28 Prozent der Befragten glauben, dass die Union die Probleme am besten in den Griff kriegt, nur sechs Prozent trauen das der SPD zu. 14 Prozent glauben, eine weitere Partei sei dafür besser geeignet. Mit 52 Prozent glaubt allerdings die Mehrheit der Befragten, dass keine der Parteien dieser Aufgabe gewachsen ist.  Ein genauer Blick auf die Befragten offenbart, dass sich die Stimmung in den politischen Lagern stark unterscheidet. Während die Anhänger der Union zu 68 Prozent davon überzeugt sind, dass CDU/CSU die Probleme richtig anpacken werden, glauben lediglich 26 Prozent der sozialdemokratischen Anhänger, dass die SPD das besser könne. Forsa-Chef Manfred Güllner hält diese SPD-Kompetenzwerte für "erschreckend niedrig". Das zeige, "dass viele nur noch aus Loyalität oder gar aus Mitleid SPD gewählt haben".

Datenbasis stern-RTL-Wahltrend und Problemfrage: 2502 repräsentativ ausgesuchte Bürger vom 12. bis 16. Oktober 2009, Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte. Quelle: Forsa; Auftraggeber: stern und RTL

Quelle: stern

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