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Wirtschaft kritisiert Wirtschaftsminister

Archivmeldung vom 21.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Peter Altmaier (2016)
Peter Altmaier (2016)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie wirft Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) vor, sich zu wenig für die Interessen der Unternehmen einzusetzen. "Die Wirtschaft ist zunehmend ungeduldig, weil ihre Anliegen in der Regierung nicht ausreichend aufgenommen und berücksichtigt werden", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Joachim Lang, dem "Spiegel".

Der Verband der Familienunternehmer kritisiert den Ressortchef für seinen Kurs in der Energiepolitik. "Unter Altmaier ist vieles noch schlimmer als unter Gabriel", sagte Verbandspräsident Reinhold von Eben-Worlée: "Was in der Energiepolitik passiert, hat mit Marktwirtschaft nichts zu tun", stattdessen herrschten "planwirtschaftliche Zustände". Aus der Unionsfraktion im Bundestag kommen zudem Bedenken gegen die jüngst verschärften Regeln für ausländische Investoren vor allem aus China. Dem wirtschaftspolitischen Sprecher Joachim Pfeiffer geht die entsprechende Verordnung Altmaiers zu weit. Die Regierung solle gegenüber dem Land "auf eine weitgehende Marktöffnung drängen", sagt er dem "Spiegel". "Aber wir sollten uns nicht abschotten, das verstärkt nur die weltweite Tendenz zum Protektionismus."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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