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CSU-Generalsekretär begrüßt Kopftuchverbot für Krankenschwester

Archivmeldung vom 24.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Andreas Scheuer 2013
Andreas Scheuer 2013

Lizenz: CC0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer hat das Kopftuchverbot für eine muslimische Krankenschwester an einem evangelischen Krankenhaus begrüßt. "Das Kopftuchverbot ist eine richtige und gute Entscheidung. Das Urteil sorgt für rechtliche Klarheit", sagte Scheuer der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe).

"Wir leben in einem christlich geprägten Land und ein christlicher Arbeitgeber kann Symbole anderer Religionen verbieten. Diese rechtliche Klarstellung wird unserer Kultur und den Wurzeln unseres Landes gerecht", sagte Scheuer.

Die Vorsitzende des Arbeitsausschusses für Arbeit und Soziales im Bundestag, Kerstin Griese (SPD), kritisierte das Verbot: "Ich weiß, dass das kirchliche Selbstbestimmungsrecht dieses Verbot rechtfertigt. Dass aber ausgerechnet ein christlich ausgerichtetes Krankenhaus ohne jedes Fingerspitzengefühl ein solches Verbot durchsetzt, kann ich nicht nachvollziehen", sagte sie der "Rheinischen Post".

SPD-Politikerin Griese kritisiert Kopftuchverbot für Krankenschwester

Die Vorsitzende des Arbeitsausschusses im Bundestag Kerstin Griese (SPD) hat das Kopftuchverbot für eine muslimische Krankenschwester in einem evangelischen Krankenhaus kritisiert: "Ich halte es für problematisch, wenn evangelische Einrichtungen einer Krankenschwester das Kopftuch verbieten", sagte Griese der "Rheinischen Post".

"Ich weiß, dass das kirchliche Selbstbestimmungsrecht dieses Verbot rechtfertigt. Dass aber ausgerechnet ein christlich ausgerichtetes Krankenhaus ohne jedes Fingerspitzengefühl ein solches Verbot durchsetzt, kann ich nicht nachvollziehen", so die Politikerin weiter. "Ich hoffe, dass andere christliche Institutionen solche Konflikte nicht vor den Arbeitsgerichten austragen, sondern dies gemeinsam mit ihren Angestellten regeln."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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