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Kardinal Woelki: Keine Obergrenze für Aufnahme von Flüchtlingen

Archivmeldung vom 15.12.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.12.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Stefan Heße, 2014
Stefan Heße, 2014

Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat sich gegen eine Obergrenze bei der Aufnahme von Flüchtlingen ausgesprochen. Im einem Interview mit der Kölner Lokalzeit des WDR Fernsehens sagte Woelki, das Asylrecht sei ein Grundrecht, das keine Obergrenze kenne. Deutschland könne als eines der reichsten Länder der Welt an der Aufgabe wachsen, Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten zu integrieren. Eine Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen war zuletzt auch aus Teilen der CDU gefordert worden.

Woelki teilte außerdem mit, dass an den insgesamt 32 katholischen Schulen im Kölner Erzbistum vom nächsten Schulhalbjahr an in jeder Klasse mindestens ein Flüchtlingskind unterrichtet werde. So könnten zunächst rund 750 Kinder aus Flüchtlingsfamilien unterkommen, sagte der Kardinal. Jedem Schulleiter stehe es frei, noch zusätzliche Kinder aufzunehmen. Bei den Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Köln handelt es sich überwiegend um katholische Haupt- und Realschulen sowie um Gymnasien.

Quelle: WDR Westdeutscher Rundfunk (ots)

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