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SPD-Chefin Esken fühlt sich oft missverstanden

Archivmeldung vom 01.08.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.08.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Saskia Esken (2019)
Saskia Esken (2019)

Bild: Eigenes Werk /OTT

SPD-Chefin Saskia Esken fühlt sich oft missverstanden. "Ich provoziere nur selten mit Absicht, und ich wähle meine Worte mit Bedacht", sagte sie "Zeit-Online". "Dennoch stelle ich fest, dass vieles, was ich sage, und was dann skandalisiert wird, von anderen ungescholten ausgesprochen werden kann."

Als Beispiel nannte Esken den Vorwurf, sie habe die Polizei unter Rassismus-Generalverdacht gestellt. Sie habe zugleich betont, dass die große Mehrheit der Polizisten dieser Tendenz sehr kritisch gegenüberstehe. "Diese differenzierende und wertschätzende Einordnung wurde dann aber meist weggelassen, wenn man mich zitiert hat."

Allerdings ist Esken trotzdem der festen Überzeugung: "Wer Strukturen in der Politik verändern will, muss auch mal anecken und unbequem sein." Ihre achtmonatige Bilanz als Vorsitzende sieht Esken positiv - obwohl die SPD im Umfragetief verharrt und weiter in der großen Koalition regiert: "Mir ist es erst mal wichtig, dass wir uns als SPD nicht haben auseinanderdividieren lassen", sagte sie. Ihren früheren parteiinternen Gegner, Bundesfinanzminister Olaf Scholz, nahm Esken in der Wirecard-Affäre in Schutz: "Es ist völlig richtig, mit welcher umfassenden Transparenz und Offenheit Olaf Scholz mit diesem Thema umgeht." Mit Scholz sei in den vergangenen Monaten "gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit entstanden, die gut für die SPD ist und gut für das Land."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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