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IG-BCE-Chef kritisiert Personalquerelen in GroKo

Archivmeldung vom 31.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Michael Vassiliadis (2014), Archivbild
Michael Vassiliadis (2014), Archivbild

Foto: Helgekrueckeberg
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Chef der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Michael Vassiliadis, hat die Selbstbeschäftigung von Union und SPD mit Personalfragen kritisiert.

"Angesichts der Personalquerelen können sich die Zuschauer, die eigentlich einen Wettstreit der Besten erwarten dürfen, nur verwundert die Augen reiben", sagte der Gewerkschafter dem "Handelsblatt". Wenn sich das nicht ändere, "werden am Ende die Politik an sich und die Demokratie beschädigt". Der politischen Arbeit der Großen Koalition stellt Vassiliadis ein gemischtes Zeugnis aus. Gemessen am Koalitionsvertrag sei die Performance der SPD, aber auch der Bundesregierung insgesamt, nicht so schlecht.

"Aber auf die großen Fragen – wie umgehen mit der alternden Bevölkerung, mit der Fluchtmigration, mit dem Erhalt des Industriestandorts – haben Union und SPD noch keine für die Bürger überzeugenden Antworten gefunden." Der IG-BCE-Chef warnte davor, sich angesichts der konjunkturellen Eintrübung jetzt in Panikstimmung versetzen zu lassen. "Das Land ist nicht im Krisenmodus." Nach sieben, acht Jahren Boom stelle sich eine Normalisierung ein. Sicher gebe es Branchen und Unternehmen mit sinkenden Auftragszahlen und Umsätzen, sagte Vassiliadis. "Aber ich warne davor, einen Vergleich mit dem Rezessionsjahr 2009 herbeizureden."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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