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Elektroauto-Ziel der Bundesregierung "komplett illusorisch"

Archivmeldung vom 31.03.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.03.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Georg Sander / pixelio.de
Bild: Georg Sander / pixelio.de

Erich Sixt (71), Chef des Autovermieters Sixt, hält die von der Bundesregierung geforderte Zahl von einer Million Elektroautos in Deutschland bis zum Jahr 2020 für "komplett illusorisch". Das sagte Sixt dem Hamburger Wirtschaftsmagazin Bilanz in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

Bis diese Anzahl an Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sei, sagte Sixt, werde es noch lange dauern - "sofern sich der Elektroantrieb überhaupt durchsetzt". Sollte dies "eines fernen Tages wider Erwarten" der Fall sein, werde sein Unternehmen aber auch Elektroautos anbieten: "Autovermieter verhalten sich opportunistisch. Wir bieten jene Modelle und Antriebe an, die die Kunden nachfragen", sagte Sixt gegenüber BILANZ. Die Entwicklung des selbstfahrenden Autos bezeichnete Sixt als "gut für uns, denn das Mobilitätsbedürfnis der Kunden wird dadurch ja nicht geringer". Allerdings glaube er auch hier, "dass es noch eine ganze Weile dauern wird, bevor das autonome Fahren in großem Stil Wirklichkeit wird".

Sixts Firma hatte Mitte März mit 1,94 Milliarden Euro einen Rekordumsatz vermeldet, von Rente will der 71-Jährige jedoch nichts wissen: "Ein Unternehmer geht nicht in den Ruhestand, weil er ein bestimmtes Alter erreicht hat. Er möchte sein Unternehmen in jedem Alter weiter voranbringen." Ein Rekordjahr zu verzeichnen, sagte Sixt, bereite ihm größere Freude, "als dies jede Freizeitbeschäftigung könnte".

Quelle: BILANZ (ots)

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