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ödp unterstützt Studierenden-Streiks

Archivmeldung vom 16.11.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.11.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Ökologisch-Demokratische Partei (ödp)
Ökologisch-Demokratische Partei (ödp)

Die Ökologisch-Demokratische-Partei (ödp) zeigt sich solidarisch mit den streikenden Studierenden in ganz Deutschland. Die Partei hat bereits in Bayern erfolgreich das Büchergeld an Schulen gekippt und setzt sich auch gegen Studiengebühren ein. Studiengebühren seien laut ödp eine soziale Ungerechtigkeit.

„Schlimm genug, dass es Studiengebühren gibt. Aber dass die Studenten dann auch noch zusätzlich Büchergeld zahlen müssen und teilweise Platzmangel in den Hörsälen herrscht, ist ein unzumutbarer Zustand,“ sagt Tanja Pfisterer, Bundesvorsitzende der Jungen Ökologen (JÖ) und Mitglied im Bundesvorstand der ödp.
Streik, als Mittel um seine Unzufriedenheit zu zeigen, bewertet die ödp als richtig und angemessen. „Ich finde es gut, dass man diesen friedlichen Weg wählt und nicht - wie in Frankreich - gleich Autos anzündet!“ meint Pfisterer weiter. Die JÖ, die Jugendorganisation der ödp, zeigt sich solidarisch gegenüber dem für Dienstag angesetzten bundesweiten Bildungsstreik.
In der JÖ und der ödp sieht man mit großen Bedenken dem nächsten Jahr entgegen: Aufgrund des G8-Systems in Bayern, das vorsieht, schon in der 12. Klasse Abitur zu machen, gibt es in einem Jahr doppelt so viele Schulabgänger wie normalerweise. Deswegen befürchtet man in Bayern einen noch größeren Mangel an Ausbildungsplätzen, überfüllte Universitäten und unzufriedene Jugendliche. Zudem werde die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen drastisch steigen. Pfisterer ist der Meinung, dass der Bologna-Prozess ein Zeichen für das Scheitern von Systemen sei, die „von oben nach unten“ arbeiteten. Bei Reformen müsse man die Betreffenden mit einbeziehen, anstatt über deren Köpfe hinweg Änderungen einzuführen. Bildung sei zwar eine Aufgabe der Staates bzw. der Politik und nicht Aufgabe der Studenten, deren Meinung müsse man aber dennoch berücksichtigen.
„Wie soll das denn weitergehen, wenn Studenten immer mehr Geld investieren müssen um sich eine gute Bildung zu sichern und dann aber das Gefühl haben, dass ihr Geld nicht direkt in die Bildung investiert wird und sie kein Mitspracherecht haben?“ kritisiert ödp-Politikerin Pfisterer. Von einer gut ausgebildeten Jugend hätten alle großen Nutzen. Deshalb sei es jahrzehntelang selbstverständlich gewesen, dass die Ausbildung der Jugend an öffentlichen Schulen und Hochschulen über Steuerzahlungen finanziert wurde. Die ödp fordert, dieses System wieder einzuführen: „Unser wirksamer Widerstand mit Verfassungsklage und Aufdeckung von Fehlverwendung, hat die Staatsregierung in Bayern zum Rückzug beim Büchergeld gezwungen. Wir werden auch die Studiengebühren nicht akzeptieren, weil sie familien- und gesellschaftsfeindlich sind,“ stellt Tanja Pfisterer zum Schluss klar.

Quelle: Ökologisch-Demokratische Partei (ödp)

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