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Zentralrat der Juden kritisiert Pegida-Führung

Archivmeldung vom 21.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Der neue Präsident Dr. Josef Schuster (mitte) mit den neu gewählten Vizepräsidenten Abraham Lehrer (links) und Mark Dainow (rechts). Bild: Thomas Lohnes - Zentralrat der Juden in Deutschland
Der neue Präsident Dr. Josef Schuster (mitte) mit den neu gewählten Vizepräsidenten Abraham Lehrer (links) und Mark Dainow (rechts). Bild: Thomas Lohnes - Zentralrat der Juden in Deutschland

Der Zentralrat der Juden hat die Pegida-Führung kritisiert: "Die Hetze gegen Flüchtlinge hat ein Ausmaß erreicht, das absolut erschreckend und völlig inakzeptabel ist", sagte Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, im Gespräch mit dem "Tagesspiegel" (Donnerstag).

Die Pegida-Führung habe endgültig ihr wahres Gesicht enthüllt. "Mit eindeutig rechtsextremen Parolen schürt sie auf unverantwortliche Weise die Stimmung gegen die Flüchtlinge", sagte Schuster.

Die Pegida-Führung nutze dabei auch ungehemmt die sozialen Netzwerke: "Wohin das führen kann, haben wir beim Messerattentat auf Henriette Reker im Wahlkampf in Köln gesehen", so der Präsident des Zentralrats weiter. Schuster appellierte in diesem Zusammenhang an die Behörden, sie "sollten alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um Aufmärsche zu verhindern, bei denen zu Gewalt aufgerufen wird".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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