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Deutscher Industrie-und Handelskammertag warnt vor neuen Debatten um Stromtrassen

Archivmeldung vom 20.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Martin Wansleben Hauptgeschäftsführer des DIHK. Bild: dihk.de
Dr. Martin Wansleben Hauptgeschäftsführer des DIHK. Bild: dihk.de

Der Deutsche Industrie-und Handelskammertag (DIHK) hat die von Bayern geforderte neue Diskussion um Stromtrassen abgelehnt. "Dafür gibt es keinen Bedarf", sagte Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Es sei auch kein "Sonderopfer Bayerns" zu erkennen, wenn dort zwei Stromtrassen verlegt würden. Diese sicherten schließlich die Stromversorgung gerade auch in diesem Land. Es sei eine "gute Nachricht", dass dies der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) nun ausdrücklich anerkenne.

Der DIHK warnte vor Verzögerungen des Netzausbaus. "Diese führen dazu, dass wir im Norden Strom abfackeln und im Süden teure Zwischenlösungen zur Sicherung der Stromversorgung organisieren müssten", sagte Wansleben. Beides verursache erhebliche Kosten für Bürger und Unternehmen. Bayern will die geplante Gleichstrom-Trasse für den sogenannten Suedlink nach Westen verschieben. Damit würde die Trasse, die Windstrom von Norden nach Süden bringt, statt durch Bayern hauptsächlich durch Baden-Württemberg und Hessen führen. Beide Länder protestierten. Seehofer machte daraufhin ein Gesprächsangebot.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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