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Foltervorwurf: Niedersachsens Ministerpräsident verlangt Aufklärung

Archivmeldung vom 20.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) / pixelio.de
Bild: Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) / pixelio.de

Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil (SPD) fordert eine rückhaltlose Aufklärung des Skandals um mögliche Foltermethoden bei der Bundespolizei in Hannover. "Die Vorwürfe gegen einen Beamten der Bundespolizei sind ungeheuerlich", sagte Weil der "Welt".

"Meine klare Erwartung ist, dass nicht nur die Vorwürfe gegenüber dem Beschuldigten rückhaltlos aufgeklärt werden und gegebenenfalls auch hart darauf reagiert wird. Bei derartigen Sachverhalten sollte man von Beginn an klare Kante zeigen. Es muss auch überprüft werden, was solche Übergriffe möglicherweise ermöglicht oder sogar begünstigt haben könnte."

Die Staatsanwaltschaft in Hannover ermittelt derzeit gegen einen Bundespolizisten aus dem niedersächsischen Landkreis Schaumburg. Er soll in mindestens zwei Fälle in Gewahrsam genommene Flüchtlinge misshandelt haben.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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