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Neuer Dieselgipfel soll Finanzierungslösung für Nachrüstung bringen

Archivmeldung vom 30.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Bernd Kasper / pixelio.de
Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Die Bundesregierung dringt bei der Autoindustrie bislang vergeblich auf eine Finanzierung der Hardware-Nachrüstungen älterer Diesel-Fahrzeuge. Auf einem neuen "Dieselgipfel" soll Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) nun Ende kommender Woche mit den drei großen deutschen Autoherstellern eine Finanzierungslösung finden, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Koalitionskreise.

Nach Vorstellung der schwarz-roten Koalition sollen die Autohersteller den Dieselfahrern in besonders belasteten Regionen eine Prämie zum Umtausch oder die Nachrüstung ihrer Autos anbieten. Bislang sei die Bundesregierung in ihren "intensiven Gesprächen", die auch Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) vergangene Woche beschwor, nicht vorangekommen, berichtet die Zeitung weiter. Etliche Telefonkonferenzen seien ohne nennenswerte Fortschritte geendet. Volkswagen, Daimler und BMW verträten keine einheitliche Linie zu den von der Politik geforderten Hardware-Nachrüstungen. Daimler könne sich vorstellen, 80 Prozent der Kosten inklusive Einbau bis zur Gesamthöhe von 3.000 Euro zu tragen, so die Zeitung. Der Daimler-Anteil läge dann bei 2.400 Euro. Volkswagen habe ebenfalls signalisiert, sich anteilig zu engagieren, fordere aber, dass auch ausländische Autohersteller mitmachen. Diese sperrten sich allerdings bisher dagegen, genauso wie der Münchner BMW-Konzern, berichtet die Zeitung weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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