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Verbraucherschützer-Chef: Scheuer muss Autoindustrie zur Verantwortung zwingen

Archivmeldung vom 13.06.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.06.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Klaus Müller, "Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfahlen"
Klaus Müller, "Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfahlen"

Von Heinrich Böll Stiftung from Berlin, Deutschland - Klaus Müller, Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfahlen, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12068206

Deutschlands oberster Verbraucherschützer, Klaus Müller, hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) im Dieselskandal aufgefordert, die Autohersteller jetzt konsequent zur Verantwortung zu ziehen. "Der Verkehrsminister muss wissen, dass die Schonfrist für die deutsche Autoindustrie vorbei ist", sagte Müller der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

"Auch seine Glaubwürdigkeit nimmt großen Schaden, wenn er es nicht schafft, die Autohersteller zur Verantwortung zu ziehen und in die Pflicht zu nehmen: Wer ein Auto für viel Geld kauft, darf doch erwarten, dass er das bekommt, was er bestellt hat", sagte Müller. "Millionen Verbraucher sind betroffen, die Risiken sind immens", so Müller. Mit der Salamitaktik der Konzerne müsse endlich Schluss sein. "Wir Verbraucherschützer werden nicht müde zu fordern, dass Verbraucher nicht auf den Schäden sitzen bleiben dürfen. Darauf muss der Minister zügigst Antworten finden", forderte der Chef der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Der Rückruf von Hunderttausenden Daimler-Fahrzeugen sei für die Verbraucher eine "schockierende Nachricht".

Quelle: Rheinische Post (ots)

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