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AfD-Vize umwirbt die CDU

Archivmeldung vom 22.06.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.06.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Georg Pazderski (2018)
Georg Pazderski (2018)

Bild: AfD Deutschland

Der stellvertretende AfD-Bundeschef Georg Pazderski begrüßt die CDU-interne Diskussion über einen anderen Umgang mit seiner Partei als ersten Schritt einer Annäherung. "Wir stehen erst am Anfang des Weges, aber es ist deutlich erkennbar: Die Einheitsfront beginnt zu bröckeln", sagte Pazderski der "Welt am Sonntag".

Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Union ihren bisherigen Abgrenzungskurs aufgebe. Pazderski sagte mit Blick auf die AfD-Wahlerfolge: "Auf Dauer können die Altparteien den Willen von Millionen Wählern nicht ignorieren." Besonders "der von ihrer eigenen Spitze massiv enttäuschten CDU-Basis" sei "nicht zu vermitteln, dass ihr die Linke näherstehen soll als die AfD". Damit reagiert Pazderski auf Thesen der zwei CDU-Landtagsfraktionsvizes in Sachsen-Anhalt, Ulrich Thomas und Lars-Jörn Zimmer, die eine neue Sicht ihrer Partei auf die AfD fordern.

"Wir sollten eine Koalition jedenfalls nicht ausschließen", sagte Thomas der "Mitteldeutschen Zeitung". Es folgte scharfer Widerspruch von der Landes- und der Bundes-CDU. AfD-Vize Pazderski hält eine Kooperation indes für geboten, denn langfristig könne es "eine wirkliche Trendwende" nur mit seiner Partei geben.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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