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Metallarbeitgeber mahnen flexibles Zuwanderungsrecht an

Archivmeldung vom 13.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Dr. Rainer Dulger Bild: Arbeitgeberverband Südwestmetall
Dr. Rainer Dulger Bild: Arbeitgeberverband Südwestmetall

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall fordert unkomplizierte und flexible Regelungen im geplanten Zuwanderungsgesetz. Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Wichtig ist, dass das Gesetz jetzt schnell kommt - und dass wir ein flexibles Instrument erhalten. Das heißt: Je nachdem, welche Fachleute bei uns im Land gerade gebraucht werden, muss das Gesetz kurzfristig anpassbar sein."

Wenn jemand als Zimmermann zuwandere, dann solle er auch nur als Zimmermann arbeiten dürfen. "Und dann sollte man sich nicht lange damit aufhalten, ob er jetzt wirklich Zimmermann ist oder nicht - das entscheidet der Markt. Machen wir es nicht zu kompliziert". Dulger drängte zugleich darauf, die Sozialversicherungsbeiträge dauerhaft bei 40 Prozent zu deckeln, "und zwar durch ein Gesetz, Absichtserklärungen reichen nicht aus". Er forderte: "Wir müssen uns in Deutschland alle gemeinsam dafür einsetzten, dass Arbeit bezahlbar bleibt."

Der Gesamtmetallchef betonte, die Metall- und Elektroindustrie beschäftige neuerdings wieder mehr als vier Millionen Menschen. Seit der Finanzkrise seien 580.000 neue Stammarbeitsplätze geschaffen worden. "Doch könnte die Entwicklung noch viel besser sein. Beim Wachstum stoßen wir bereits an Grenzen. Das liegt unter anderem an den steigenden Arbeitskosten. Zudem können wir mangels Bewerber nicht so viele Facharbeiter ausbilden, wie wir wollen." Die Branche habe zuletzt 70.000 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, "aber weitere 7.000 Ausbildungsplätze blieben unbesetzt".

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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