Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Ex-Ministerpräsident Bernhard Vogel stützt Nachfolger - Aufruf zu "fairer Diskussion"

Ex-Ministerpräsident Bernhard Vogel stützt Nachfolger - Aufruf zu "fairer Diskussion"

Archivmeldung vom 30.04.2008

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.04.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der frühere Thüringer Ministerpräsident Bernhard Vogel stärkt dem umstrittenen designierten Landes-Kultusminister Peter Krause (beide CDU) den Rücken. "Ich habe überhaupt nichts dagegen, dass über die Vergangenheit von Herrn Krause diskutiert wird.

Ich wünsche mir aber eine faire Diskussion über seine Person, die sich nicht nur auf seine Zeit bei der Jungen Freiheit beschränkt", sagte Vogel der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe). Krause steht in der Kritik, weil er Ende der 90er Jahre vier Monate lang beim rechtslastigen Blatt "Junge Freiheit" gearbeitet hat. Ihm wird vorgeworfen, ein "Neuer Rechter" zu sein. "Ich sehe nicht ein, dass man seinen ganzen Lebensweg nur nach der einen Tatsache beurteilt", sagte Vogel der Zeitung. Er kenne Krause noch aus seiner Zeit als Ministerpräsident und halte ihn "in seiner neuen Aufgabe für geeignet." Er bedauere zwar, dass Krause für die "Junge Freiheit" geschrieben hat. Er selbst etwa habe es abgelehnt, dem Blatt Interviews zu geben. "Ich halte Herrn Krause aber genauso wenig für einen Neuen Rechten, wie ich jemanden, der für das Neue Deutschland schreibt, für einen Neuen Linken halten würde."

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

Videos
Zirbeldrüsen-Kur
Algenglück für die Zirbeldrüse
"Karmas Rad"
"Karmas Rad": Die Merkel-"Wissenschaft"
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte quast in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige