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Umweltministerin pocht auf Hardware-Nachrüstungen

Archivmeldung vom 17.09.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.09.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Svenja Schulze (2017)
Svenja Schulze (2017)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im Streit über überhöhte Abgaswerte älterer Dieselfahrzeuge besteht Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) weiterhin auf Nachrüstungen an den Motoren. "Entscheidend ist, dass die Luft in den belasteten Städten sauberer wird", sagte Schulze der "Süddeutschen Zeitung". Nur so ließen sich Fahrverbote vermeiden. "Die einzige Maßnahme, die wirklich viel bringt, ist die technische Nachrüstung von Diesel-Pkw in den betroffenen Regionen. Auch sie wolle keine Lösung auf Kosten der Steuerzahler. "Die Autoindustrie hat das Problem verursacht", sagte sie. "Darum muss die Industrie auch Verantwortung übernehmen."

Technische Nachrüstungen auf Kosten der Hersteller seien "der beste und gerechteste Weg aus der Dieselkrise", sagte die Ministerin. "Umtauschprämien für Euro-5-Modelle werden nicht ausreichen. Nicht jede oder jeder hat so viel Geld, sich mal eben ein neues Auto zu kaufen, selbst wenn es dafür einen Rabatt gäbe. Es ist weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll, ein wenige Jahre altes Euro-5-Fahrzeug zu verschrotten, das deutlich mehr wert ist als eine Nachrüstung kostet."

Umwelt- und Verkehrsministerium liegen seit Monaten über Kreuz, was die Nachrüstungen angeht.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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