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Barley fordert Handeln bei Abschaffung der Zeitumstellung

Archivmeldung vom 22.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Katarina Barley (2017)
Katarina Barley (2017)

Bild: Screenshot Youtube Video Phoenix Live / Eigenes Werk

Kurz vor dem Ende der Sommerzeit am kommenden Wochenende fordert die Vizepräsidentin des Europäischen Parlamentes, Katarina Barley (SPD), die Bundesregierung auf, sich endlich für die Abschaffung der Zeitumstellung einzusetzen. Barley sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstag): "Es bräuchte jetzt jemanden, der das Heft in die Hand nimmt. Die deutsche Ratspräsidentschaft wäre dafür eine gute Gelegenheit."

Die frühere Bundesjustizministerin betonte, es habe in Europa eine Bürgerbefragung gegeben, außerdem hätten sich die EU-Kommission und das Parlament für die Abschaffung ausgesprochen. "Was fehlt, ist die Entscheidung des Rates, also der Regierungen der Mitgliedstaaten." In Deutschland liege das Thema bei Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Ihn habe man inzwischen aufgefordert, zu handeln.

Das Argument, die Corona-Krise überlagere alles, lasse sie nicht gelten, sagte Barley. "Wir haben riesige Ressorts mit vielen Menschen in Brüssel, die für unterschiedliche Themen zuständig sind. Da kann man auch schon mal zwei Dinge gleichzeitig erledigen." In der Nacht von Samstag auf Sonntag muss die Uhr um eine Stunde zurückgestellt werden.

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots)

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