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Bundesbank glaubt an Durchsetzung von Zahlungssystem EPI

Archivmeldung vom 28.12.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.12.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bundesbank (BBk) – Deutsche Mark – Geschreddert (Symbolbild)
Bundesbank (BBk) – Deutsche Mark – Geschreddert (Symbolbild)

Foto: Lupus in Saxonia
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Bundesbank rechnet damit, dass die großen deutschen Banken sich geschlossen hinter den Aufbau eines europäischen Zahlungssystems, kurz EPI, stellen. "Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir ein solches europäisches System brauchen. Und ich bin zuversichtlich, dass am Ende alle relevanten Finanzinstitute aus Deutschland mitmachen", sagte Bundesbank-Vorstand Burkhard dem "Handelsblatt".

"Wenn EPI erst einmal im Einsatz ist, werden wir sehen, dass sich weitere Banken und andere Unternehmen anschließen - auch aus EU-Staaten, die sich aktuell nicht beteiligen wollen", sagte Balz.

EPI sei ein offenes System, bei dem weitere Gesellschafter einsteigen könnten. Die European Payments Initiative (EPI) plant aktuell die Entwicklung einer sogenannten Wallet, über die Verbraucher verschiedene Bezahlangebote nutzen könnten. Dazu zählen Handy-zu-Handy-Zahlungen, Bezahlen beim Onlineshopping sowie an der Ladenkasse. Im ersten Anlauf hatten die beteiligten Banken auch über eine europäische Bezahlkarte nachgedacht. Zugesagt haben ihre Beteiligungen die Deutsche Bank und die Sparkassen. Die deutschen Volks- und Raiffeisenbanken und die Commerzbank hatten sich - wie einige weitere europäische Geldhäuser bei EPI zurückgezogen, weil sie mit der ursprünglichen Ausrichtung nicht einverstanden waren. Bei der abgespeckten Version sind die Genossenschaftsbanken nun aber an Bord. Auch die Commerzbank erwägt, doch noch mitzumachen, wie es in dem Bericht weiter heißt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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