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DIW-Präsident bemängelt Wirtschaftskompetenz der Politiker

Archivmeldung vom 27.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Roland Koch Bild: www.roland-koch.de / Gaby Gerster
Roland Koch Bild: www.roland-koch.de / Gaby Gerster

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, sieht nach dem Rücktritt Roland Kochs die ökonomische Fachkompetenz in der Politik schwinden.

"Der bedauerliche Abgang von Herrn Koch liefert nur das Gesicht zu einem bundesweiten Trend ", sagte Zimmermann der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". "Schon zur letzten Bundestagswahl war in allen Parteien ein erheblicher Schwund an Abgeordneten mit ökonomischer Fachkompetenz feststellbar", so Zimmermann.

DIHK-Präsident beklagt nach Kochs Rücktritt geringes Wirtschafts-Know-How in der Politik

Nach dem angekündigten Rücktritt des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch hat DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann einen wachsenden Mangel an wirtschafts- und finanzpolitischem Know-How in der Politik beklagt. "Betrachte ich das politische Berlin und Brüssel, so stelle ich in den großen Parteien einen zunehmenden Aderlass an wirtschafts- und finanzpolitischem Know-How und unternehmerischer Erfahrung fest", sagte Driftmann der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". "Die Parteien müssen hier dringend gegensteuern ", forderte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). "Ohne sachkundige Vertreter für Wirtschaftsthemen droht ansonsten eine gewisse Einäugigkeit, die für die Qualität der politischen Entscheidungen nicht gut ist ."

Quelle: Rheinische Post

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