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Marc Jongen (AfD): Das als „Geschlechtergerechtigkeit“ getarnte Quotenunwesen muss beendet werden

Archivmeldung vom 12.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Marc Jongen (2018)
Marc Jongen (2018)

Bild: AfD Deutschland

Die im Koalitionsvertrag unter der Rubrik Kultur- und Medienpolitik nachzulesende Vorgabe, mehr Frauen in Kultur- und Medieneinrichtungen „müssten“ Führungsverantwortung übernehmen, laufe auf nichts anderes als auf die Fortsetzung und Intensivierung des Quotenunwesens hinaus, kritisiert der kulturpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Dr. Marc Jongen. „Starke Frauen brauchen keine Quoten oder andere administrative Krücken, um sich durchzusetzen“, betonte Jongen.

Quoten schafften keine Gerechtigkeit, sondern Friktionen, die das Ziel des gesellschaftlichen Zusammenhalts gerade konterkarierten, das im Koalitionsvertrag mit Blick auf die Felder Kunst, Kultur und Medien vorgeblich anvisiert werde.

„Hier sollten“, so Jongen weiter, „allein künstlerische Qualitätsmaßstäbe und nicht die Imperative der Gender-Ideologie gelten. Der Fanatismus, mit dem nun auch im Bereich Kultur und Medien die neomarxistisch inspirierte Gender-Ideologie exekutiert werden soll, ist beängstigend und nimmt immer mehr totalitäre Züge an.“

Wenn im Koalitionsvertrag davon die Rede sei, dass die „Bereitschaft, Widersprüche auszuhalten“, „Voraussetzungen für ein friedliches gesellschaftliches Miteinander“ darstellten, dann nehme die AfD gern die Aufgabe wahr, immer wieder scharfe Widersprüche zum ideologischen Eintopf mit den Ingredienzien „Inklusion“, „Gender“ und „Geschlechtergerechtigkeit“ zum Ausdruck zu bringen. Der im Koalitionsvertrag nachzulesende Satz „Kunst und Kultur sind frei“ müsse, so unterstrich Jongen, wie folgt präzisiert werden: „Kunst und Kultur sollten frei von jedweder ideologischen Funktionalisierung sein.“

Die Ankündigungen im Koalitionspapier, die Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen stärken zu wollen und Kultureinrichtungen in die Digitalisierungsstrategie des Bundes einzubeziehen bzw. deren „digitale Transformation“ unterstützen und fördern zu wollen, begrüßte Jongen, der gleichzeitig ankündigte, die inhaltliche Umsetzung dieser Ziele kritisch begleiten zu wollen.

Quelle: AfD Deuschland

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