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Haase: Mischzuständigkeiten verbessern nicht die staatliche Leistungsfähigkeit

Archivmeldung vom 25.10.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.10.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Christian Haase (2019)
Christian Haase (2019)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wurde am heutigen Montag konstituiert. Dazu erklärt der wiedergewählte Vorsitzende Christian Haase: "Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag hat den höchsten Anteil kommunaler Amts- und Mandatserfahrung aller Bundestagsfraktionen in ihren Reihen."

Haase weiter: "Kommunale Aspekte sind wichtiger denn je bei bundespolitischen Vorhaben. In den kommenden vier Jahren wird es insbesondere darum gehen, Vereinbarungen zulasten Dritter - nämlich der Kommunen - zu verhindern und die kommunale Selbstverwaltung weiter zu stärken.

Dreh- und Angelpunkt der Bundespolitik muss es in den kommenden Jahren sein, Gestaltungsspielräume vor Ort zu schaffen bzw. zu erhalten. Dieser Kompass von Subsidiarität, Freiheit und Verantwortung muss ein wichtiger Maßstab sein. Das von SPD, Grünen und FDP vorgelegte Ergebnispapier der Koalitionssondierung lässt genau das Gegenteil erwarten, wenn eine engere Kooperation zwischen Bund, Ländern und Kommunen angestrebt wird.

Mischzuständigkeiten tragen nicht zur Klarheit bei und verbessern auch nicht die staatliche Leistungsfähigkeit. Im Gegenteil: Förderprogramme sorgen beispielsweise dafür, dass die Schere zwischen strukturstarken und strukturschwächeren Kommunen immer weiter auseinandergeht. Denn strukturschwache Kommunen haben gar nicht die Möglichkeit, Förderprogramme zu nutzen, weil sie den Förderdschungel nicht durchdringen können und kaum ausreichend Kapazitäten für die Antragsbearbeitung haben. Anstatt Bürokratie und Programme abzubauen, speist Finanzminister Olaf Scholz die Kommunen lieber mit einem Beratungsprogramm für die eigenen Programme ab. Die über die PD - Berater der öffentlichen Hand GmbH - angestrebten 400 Förderberatungen bis 2026 sind maximal ein Tropfen auf den heißen Stein. Aufbruch sieht anders aus.

Gestaltungsspielräume vor Ort werden nicht durch Förderprogrammgängelung, sondern durch freiverfügbare Mittel beispielsweise aus einer angepassten Umsatzsteuerbeteiligung der Kommunen geschaffen. Die Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag wird auch in den kommenden vier Jahren stabilisierender Anker der kommunalen Selbstverwaltung auf Bundesebene sein und sich für eine Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung einsetzen."

Quelle: CDU/CSU - Bundestagsfraktion (ots)

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