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Kipping angesichts steigender Strompreise für Einführung von Sozialtarifen

Archivmeldung vom 10.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Dennis Witte
Katja Kipping
Katja Kipping

Foto: indeedous
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, hat angesichts steigender Strompreise die Einführung von Sozialtarifen befürwortet. "Der Hauptpreistreiber ist die Profitgier der Stromriesen", sagte sie der "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe).

"Dem muss der Gesetzgeber endlich einen Riegel vorschieben. Es muss gesetzlich vorgeschriebene Sozialtarife geben." Die Linke favorisiere ein Sockelmodell. 300 Kilowattstunden pro Haushalt und 200 Kilowattstunden pro Person sollten kostenlos sein, darüber werde es teurer. Stromsparer würden profitieren.

Der Staat solle den Bürgern auch beim Stromsparen unter die Arme greifen, fügte Kipping hinzu. "Wir könnten zum Beispiel eine Abwrackprämie für Stromfresser im Haushalt einführen. Jeder Haushalt, der ein stromintensives Haushaltsgerät gegen ein neues Stromsparmodell austauscht, könnte eine Kaufprämie von 200 Euro bekommen.

Das kurbelt auch die Massennachfrage an und hilft der Konjunktur." Zuvor war bekannt geworden, dass sich der Strompreis für private Verbraucher seit dem Jahr 2000 beinahe verdoppelt hat.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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