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Berliner Senat stopft Schlupflöcher beim Mietendeckel

Archivmeldung vom 22.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Landeswappen Berlin (Berliner Senat oder auch Senat von Berlin)
Landeswappen Berlin (Berliner Senat oder auch Senat von Berlin)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Ausführungsverordnung zum Berliner Mietendeckel wird novelliert. Die Stadtentwicklungsverwaltung will damit Unklarheiten und Schlupflöcher stopfen. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "nd.Der Tag".

Nach nd-Informationen liegt der Entwurf der novellierten Verordnung den Bezirken vor. Explizit ausgeschlossen wird dort die Umgehung der Mietobergrenzen durch separate Möblierungsmietverträge. Ein Berliner Start-up wirbt offensiv mit dieser Option.Vermieter möblierter Wohnungen verkaufen die Einrichtung über eine monatliche Ratenzahlung an das Start-up. Dieses schließt wiederum einen Vertrag mit dem Wohnungsmieter über das Mobiliar. Angeblich soll damit das Verbot von Möblierungszuschlägen über die laut Deckel zulässigen Höchstmieten rechtssicher umgangen werden.

Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel (Linke) bezeichnete am Montag das Modell, "über eine Strohmannfirma und die Weitervermietung von Möbeln" das Verbot von Möblierungszuschlägen zu umgehen, als "sehr grenzwertig". Auch Zusatzverträge seien "schlicht rechtswidrig", betonte er.

Quelle: nd.DerTag / nd.DieWoche (ots)

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