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Drogenbeauftragte erwartet Zustimmung der Union zu Tabakwerbeverbot

Archivmeldung vom 10.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
(Symbolbild)
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Bild: Screenshot Flicr Account: "Servicewuestenblog Zigarettenwerbung in Deutschland "West" " /Eigenes Werk

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniele Ludwig (CSU), erwartet, dass die Unions-Bundestagsfraktion sich am heutigen Dienstag für ein Tabakwerbeverbot aussprechen wird. "Ich spüre in der Unions-Fraktion eine breite Unterstützung für ein umfassendes Verbot", sagte Ludwig den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

"Die Spitze der Fraktion ist klar dafür, dass wir ein umfassendes Verbot endlich umsetzen", so Ludwig. "Wir brauchen in Deutschland endlich ein Werbeverbot für Tabakprodukte." Dieses Verbot müsse auch für die Werbung für E-Zigaretten gelten. Deutschland sei europaweit das einzige Land, in dem es auf der Straße und in Kinos noch Tabakwerbung geben dürfe, kritisierte sie. Damit müsse Schluss sein: "Es geht darum, vor allem Jugendliche zu schützen." Es sei erwiesen, dass Werbung für Tabakwaren und E-Zigaretten Jugendliche erreicht und sie zum Rauchen animiere: "Das darf nicht sein. Rauchen macht nicht nur süchtig. Rauchen ist tödlich", sagte die CSU-Politikerin.

Rückendeckung bekam Ludwig von Verbraucherschutzministerin Julia Klöckner (CDU): "Ich habe eine klare Haltung zur Werbung – egal ob Filter- oder E-Zigarette: Jedenfalls nikotinhaltige Produkten sollten nicht beworben werden dürfen. Weder im Kino noch auf Plakaten", sagte Klöckner den Funke-Zeitungen. In ihrer Sitzung am Dienstag will die Unions-Fraktion über ein Positionspapier zum Tabakwerbeverbot abstimmen. Darin wird vorgeschlagen, dass nur noch in ganz wenigen Fällen für Zigaretten, Zigarren und andere Tabakprodukte geworben werden darf. Gleiches soll für E-Zigaretten ohne Tabak gelten. Stimmt die Union dem Verbot zu, könnte es schon bald kommen. Der Koalitionspartner SPD ist seit langem dafür.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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