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DGB fordert Große Koalition zur Einigung bei Grundrente auf

Archivmeldung vom 11.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Annelie Buntenbach (2015), Archivbild
Annelie Buntenbach (2015), Archivbild

Foto: YanVGT
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Vor einem erneuten Treffen der Großen Koalition zur Grundrente an diesem Freitag fordern die Gewerkschaften eine Einigung in dem festgefahrenen Streit. "Union und SPD sind aufgefordert jetzt endlich eine Grundrente zu liefern, die ihren Namen verdient hat", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Sie verlangte, es müsse "endlich Schluss sein mit unwürdigem Taktieren". Wer jahrzehntelang aus niedrigem Lohn seine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt habe, müsse eine Rente oberhalb der Grundsicherung bekommen, "sonst wird Politik der Lebensleistung vieler Beschäftigter nicht gerecht", so das DGB-Vorstandsmitglied weiter. Für den DGB sei wichtig, dass diejenigen, die ihr Leben lang gearbeitet hätten, am Ende nicht zum Sozialamt müssten, sagte Buntenbach. An diesem Freitag trifft sich erneut eine Arbeitsgruppe von Union und SPD zu Verhandlungen über das Projekt von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Noch gibt es tiefgreifende Differenzen. Heil und die SPD pochen darauf, dass vor Auszahlung des Aufschlags auf kleine Renten nicht geprüft wird, ob die Betroffenen wirklich bedürftig sind. Im Koalitionsvertrag ist das so vorgesehen und die Union besteht darauf.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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