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Von Beust fordert Entschuldigung für Fehler in Flüchtlingskrise

Archivmeldung vom 21.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Carl-Friedrich Arp Ole Freiherr von Beust
Carl-Friedrich Arp Ole Freiherr von Beust

Von E. S. Myer - Eigenes Werk, Gemeinfrei, Link

Der frühere Erste Bürgermeister Hamburgs Ole von Beust fordert von der CDU-Führungsspitze eine Entschuldigung für politische Fehler in der Flüchtlingskrise. "Die Partei muss zu bestimmten Dingen wieder offen inhaltlich diskutieren", sagte von Beust der "Welt".

"Dazu gehört das Eingeständnis, dass wir zwar nicht am Anfang, aber sehr wohl im Verlauf der Flüchtlingskrise Fehler gemacht haben. Da muss ein Mea Culpa her", verlangte der CDU-Politiker. "Wenn wir damals politisch eine Obergrenze definiert hätten, hätten wir uns viel Ärger erspart."

Von Beust forderte auch eine offene Diskussion in der CDU über Europa, das Thema Sicherheit und Ordnung sowie über den schwindenden Zusammenhalt in der Gesellschaft. Wenn ein Manager heute das Hundertfache von dem verdiene, was normale Arbeitnehmer desselben Betriebes bekämen, sei das "unanständig", sagte von Beust. "Und das müssen wir künftig auch sagen." Im Rennen um die Merkel-Nachfolge sieht der Christdemokrat Annegret Kramp-Karrenbauer als Favoritin. Anders als Friedrich Merz und Jens Spahn polarisiere sie weniger - das möge die Partei.

"Geduldig zu sein, nicht überheblich, sondern vermittelnd und ausgleichend - das wird auch künftig ein Führungsstil sein, der in der CDU ankommt." Von Beust sprach in der "Welt" auch über die Zeiten, in denen sich Angela Merkel mit dem damaligen Unions-Fraktionsvorsitzenden Merz zerstritten hatte. "Friedrich Merz hat sie verdrängt, keine Frage. Aber der hat damals auch immer schlecht über Angela Merkel gesprochen und offen gezeigt, dass er nicht ihr Freund ist. Dann war sie eben auch kein Freund von ihm."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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