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Bundesregierung plant höheres Wohngeld für Geringverdiener

Archivmeldung vom 15.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Thorben Wengert / PIXELIO
Bild: Thorben Wengert / PIXELIO

Die Bundesregierung will das Wohngeld für Geringverdiener ab dem 1. Januar 2020 deutlich erhöhen und ausweiten. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf einen Referentenentwurf des Bundesinnenministeriums vom 21. Januar 2019.

Demnach soll der durchschnittliche staatliche Mietzuschuss für einen Zwei-Personen-Haushalt von 145 Euro auf 190 Euro im Monat steigen. Das ist ein Zuwachs von 31 Prozent. Besonders stark entlasten soll die Wohngeldreform Mieter in Städten, in denen die Wohnkosten um mindestens 35 Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegen. Die Pläne aus dem Ministerium von Horst Seehofer (CSU) wirken sich deshalb vor allem auf Haushalte in Bayern aus, wo das Mietniveau hoch ist.

Im Freistaat sind 33 Kommunen betroffen, in Schleswig-Holstein drei, in Hessen und Baden-Württemberg jeweils eine. So wären bei einem Fünf-Personen-Haushalt in München künftig Kaltmieten von bis zu 1.217 Euro zuschussfähig. Bislang lag der Höchstbetrag bei 1.004 Euro. Das Innenministerium schätzt, dass durch die Reform 180.000 Haushalte erstmals oder wieder einen Anspruch auf den staatlichen Mietzuschuss erhalten. Laut Statistischem Bundesamt bezogen 2017 rund 592.000 Haushalte in Deutschland das Wohngeld.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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